Was sind Mitlaute

Was sind Mitlaute?

Mitlaute sind Laute, die nicht alleine klingen können. Sie heißen auch Konsonanten. Wenn du das Alphabet aufsagst, hörst du beim Mitlaut Be wie das e mitklingt, bei dem Mitlaut Ha hörst du noch ein a.

Es gibt folgende Mitlaute: B  C  D  F  G  H  J  K  L  M  N   P  Q  R  S  T  V  W  X  Y  Z.

Beim Sprechen verwenden wir zahlreiche Laute. Diese Laute kann man in verschiedene Gruppen einteilen.

Laute, die alleine klingen können, heißen Selbstlaute bzw. Vokale. Es gibt insgesamt fünf Vokale, nämlich A   E  I  O  und  U.

Das deutsche Alphabet besteht aus 26 Buchstaben. Davon gehören 21 Buchstaben zu den Konsonanten und die restlichen 5 Buchstaben zu den Vokalen.

Welche Konsonanten sind stimmhaft? 

Konsonanten, die du mit der Schwingung der Stimmbänder bilden kannst, heißen stimmhafte Konsonanten. Dazu gehören zum Beispiel: b, d und g.

Wenn du deine Hand beim Sprechen eines stimmhaften Lautes an deine Kehle hältst, wirst du die Schwingung der Stimmbänder spüren.

Welche Konsonanten sind stimmlos?

Konsonanten sind stimmlos, wenn du sie ohne Schwingung der Stimmbänder bilden kannst, wie zum Beispiel p, t oder k. Sie werden ziemlich hart ausgesprochen.

Auch hier kannst du wieder den Test mit deiner Hand an der Kehle machen, während du den Laut sprichst. Bei den stimmlosen Lauten wirst du merken, dass es keine Schwingung der Stimmbänder gibt.

Was sind Doppelmitlaute?

Werden zwei gleiche Mitlaute hintereinander geschrieben, so spricht man von einem Doppelmitlaut.

Es gibt folgende Doppelmitlaute: bb, dd, ff, gg, ll, mm, nn, pp, rr, ss, tt, zz

Beispiele im Wort:

Krabbe, Paddel, Affe, Bagger, Ball, Sommer, Sonne, Suppe, Schubkarren, Wasser, Ratte, Pizza

 

Der Mitlaut k wird nicht verdoppelt. Wird der Selbstlaut vor dem k schnell gesprochen, wird ein ck geschrieben.

Beispiele:

Zacken, backen, Hacke, meckern, Backe, stricken

 

Der Mitlaut z wird in der Regel auch nicht verdoppelt, wenn der Selbstlaut davor kurz gesprochen wird. In diesem Fall schreibst du tz.

Beispiele:

Hitze, Pfütze, spritzen, kratzen, Katze, Mütze

Wann schreibt man doppelte Mitlaute?

In der Regel verdoppelst du Mitlaute in einem Wort, wenn der Selbstlaut davor kurz gesprochen wird. Sehr deutlich kannst du dies bei Wörtern mit zwei Silben hören.

Eine Silbe ist eine Einheit von Lauten, die man beim Sprechen hören kann. Ein Wort kann aus einer Silbe oder aus mehreren Silben bestehen.

Jede Silbe enthält immer nur einen Vokal, einen Umlaut (ö, ü oder ä) oder einen Doppellaut wie au, ei, ai, eu oder äu.

Sprichst du den Selbstlaut lang, wie z.B. bei dem Wort Samen, bleibt der Mund nach der ersten Silbe (Sa-) ganz kurz offen.

Bei dem Wort sammeln hingegen geht der Mund nach der ersten Silbe (sam-) ganz schnell wieder zu und das a wird kurz gesprochen.

Wenn du die langen und kurzen Selbstlaute gut hören kannst, ist die Rechtschreibung der Wörter auch viel einfacher.

Hier hast du noch mehr Beispiele:

Welche Mitlaute werden nicht verdoppelt?

Bei folgenden Mitlauten gibt es keine Verdopplung: c, h, j, k, q, v, w, x, y

Wie trennt man doppelte Mitlaute?

Wörter mit Doppelmitlauten trennst du üblicherweise am Zeilenende nach Sprechsilben.

Bei Wörtern mit ck bleibt die Buchstabenkombination immer zusammen und es erfolgt keine Trennung.

Bei mehrsilbigen Wörtern mit tz, trennst du das Wort zwischen den Mitlauten t und z. 

Hier hast du ein paar Beispiele für Trennungen am Wortende.

In meinem Blogartikel Buchstaben schreiben und die Aussprache lernen kannst du noch ausführlichere Informationen zu Buchstaben und Lauten finden.

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